Was kostet ein Notstromaggregat?

Was kostet ein Notstromaggregat

Du möchtest dich auf einen Stromausfall vorbereiten oder Strom zur Verfügung haben, wo es keine Steckdose gibt? In beiden Fällen stellst du dir eine Frage: Was kostet ein Notstromaggregat eigentlich? Genau das, wollen wir dir heute verraten!

Die Kosten für ein Notstromaggregat hängen von einigen Faktoren ab, unter anderem von der Größe und dem Typ des Generators, den du brauchst.

Je nach deinem Bedarf kannst du zwischen einem kleinen tragbaren Gerät und einem Notstromaggregat in Industriegröße wählen.

Je nach Einsatzort und Zweck liegen die Preise zwischen 200 und etwa 4.000 Euro. Sehr große Geräte, die ganze Häuser für eine lange Zeit mit Strom versorgen können, kosten auch rasch mal 10.000 Euro oder mehr.

Beim Kauf eines Notstromaggregats ist es auch wichtig, andere Eigenschaften zu berücksichtigen, wie z. B. die Brennstoffquelle (z. B. Benzin, Gas oder Diesel), den Geräuschpegel, die Haltbarkeit, die Tragbarkeit, den Wartungsbedarf.

Aber das sehen wir uns jetzt im Detail an.

Welche Stromerzeuger-Typen gibt es?

Bevor wir die Frage „Was kostet ein Notstromaggregat“ beantworten können, müssen wir uns zuerst ansehen, welche unterschiedlichen Modelle es gibt und welches für dich geeignet ist.

Denn das ist einer der Hauptfaktoren, der den Preis des Geräts beeinflusst.

Benzin-Stromerzeuger

Weil sie leicht und mobil sind, werden Benzin-Stromerzeuger immer beliebter. Es gibt sie in kleinen und mittleren Größen, mit Griffen und Rädern, die von 0,5 kW bis 10 kW Leistung reichen.

Benziner sind leiser und laufruhiger als Diesel Notstromaggregate.

Benzin-Generatoren sind günstig in der Anschaffung, aber etwas teurer im Betrieb. Im Vergleich zu Diesel-Generatoren haben sie einen höheren Verbrauch.

Benzin-Stromerzeuger kommen wegen ihrer geringen Lautstärke und dank ihrer Mobilität gerne am Campingplatz oder im Garten zum Einsatz.

Je nach Modell und Hersteller fallen sie unterschiedlich groß und schwer aus. Man unterscheidet kleinere (tragbare) und herkömmliche (mobile) Stromerzeuger.

Mit einer Leistung von bis zu 10.000 Watt zählen mobile Notstromaggregate zum zuverlässigen Helfer, wenn mal die Elektrizität ausfällt. Sie wiegen 30 bis 150 kg und verfügen über Räder, an denen sie von A nach B geschoben werden können.

Wer den Generator an unterschiedlichen Orten einsetzen möchte, der legt sich einen tragbaren Benzin-Stromerzeuger zu. Sie zählen zu den kleinsten Generatoren und werden meist von einem Zwei-Takt-Motor angetrieben.

Wer sich für die kleine Version des Benzin-Generator entscheidet, der darf sich auf bis zu 1.500 Watt Leistung freuen. Jedoch gibt es vorwiegend nur eine einzige 230V-Wechselstrom-Steckdose. Tragbare Notstromaggregate wiegen maximal 20 Kilogramm und haben einen Griff.

Vorteile:

  • Einsteigermodelle sind günstig
  • Große Auswahl
  • Relativ leise im Betrieb
  • Große Geräte: Hohe Leistung

Nachteile:

  • Benzin ist leicht entzündlich
  • Große Geräte: schwer und unhandlich

Anwendung:

  • Kleine Geräte für Camping und Gartenarbeiten
  • Große Geräte für Stromausfälle
  • Gelegentliche Einsätze – Benzin bleibt lange frisch

Sonderform: Benzin Inverter Stromerzeuger

Ein Inverter-Stromerzeuger ist komplexer als ein herkömmlicher Generator. Inverter Geräte bestehen aus einem Verbrennungsmotor, einem Generator, einem elektrischen Gleichrichter und einem Wechselrichter.

Der Generator gibt Wechselstrom nicht direkt über die Steckdose aus, sondern verwandelt ihn erst in Gleichstrom und dann wieder zurück in Wechselstrom. Dadurch ist der Strom „sauber“ und hat immer exakt 230 Volt Spannung.

Du kannst damit empfindliche Geräte wie Notebooks, Smartphones oder Fernseher betreiben.

Diesel-Stromerzeuger

Diesel-Generatoren sind für ihre unglaubliche Leistung bekannt. Kleinere Modelle können eine Leistung von bis zu 3 kW erzeugen, während größere mehr als 400 kW leisten können. Außerdem sind Diesel-Generatoren dank der kühleren Verbrennungstemperatur extrem robust und langlebig.

In der Anschaffung sind Diesel-Stromerzeuger deutlich teurer als alle anderen Modelle. Jedoch verbrauchen sie viel weniger Kraftstoff als etwa ein Benzin-Generator.

Zudem muss man sie nur wenig warten und der Betrieb ist sehr kostengünstig. Deshalb kommen Diesel-Generatoren auf Baustellen sehr gerne zum Einsatz. Ebenso kann man sie als Notstromaggregat in Krankenhäusern oder Pumpwerken finden.

Als Notstromaggregat für zuhause eigenen sie sich nicht ganz so gut. Denn Diesel ist auch bei optimalen Lagerbedingungen maximal 6 Monate lang haltbar. Im Falle eines Stromausfalls kann das ein großer Nachteil sein.

Vorteil:

  • Günstig im Betrieb
  • Sehr robust und leistungsstark
  • Diesel ist schwer entzündlich und kann in großen Mengen gelagert werden

Nachteil:

  • Teuer in der Anschaffung
  • Mindestens 50 kg schwer
  • Diesel ist nicht lange haltbar

Anwendung:

  • Optimal für häufigen Einsatz mit starken Geräten
  • Gut für längerfristigen Einsatz wie Ferienhaus oder Baustelle

Gas-Stromerzeuger

Lange waren gasbetriebene Stromerzeuger die günstigste Art, um Strom zu erzeugen. Bei den drastisch gestiegenen Preisen entscheiden sich aber immer weniger Menschen für diese Generatoren.

Betrieben werden sie mit Butan- oder Propangas. Im Vergleich zu Diesel oder Benzin verbrennt Gas viel sauberer und erzeugt weniger Emissionen, was gut für die Umwelt ist.

Die Laufzeit eines Stromerzeugers mit Gas kannst du selbst bestimmen – sie hängt nämlich von der Größe der angeschlossenen Gasflasche ab.

Reine Gas-Generatoren sind sehr selten. Wer sich auskennt und technisch begabt ist, der kann mit einem Umrüstsatz mobile Benzin-Generatoren auf Gasbetrieb umbauen. Wenn du ein neues Gerät kaufen möchtest, dann gibt es auch Hybrid-Generatoren.

Vorteil:

  • Sehr leise
  • Gasflaschen lassen sich viele Jahre lagern

Nachteil:

  • Weniger Leistung

Anwendung:

  • Camping, Gartenparty, Events
  • Gut für Heizungen und stromintensive Geräte, die lange laufen

Powerstations

Powerstations sind langlebige, wiederaufladbare Batterien, die elektrische Geräte über integrierte Steckdosen mit Strom versorgen. Sie sind also nichts anders als sehr starke Akkus. Du kennst doch bestimmt Powerbanks, mit denen man etwa das Smartphone aufladen kann – das Funktionsprinzip ist dasselbe.

Powerstations sind aber viel größer und leistungsstärker. Sie haben zusätzlich zu USB-Anschlüssen, 230V-Wechselstrom-Steckdosen. Du kannst damit Kühlschränke betreiben.

Sehr viele Geräte kann man über Solarpaneele aufladen, deshalb gelten sie als besonders umweltfreundlich. Ebenso lassen sie sich über den Zigarettenanzünder im Auto oder eine herkömmliche Steckdose laden.

Sie werden auch immer beliebter, weil sie sehr leise im Betrieb sind. Manche Geräte sind so stark, dass man damit ein Auto starten kann.

Weil ihre Spannung sehr sauber ist, kannst du damit empfindliche Geräte wie Notebooks bedienen. Kleine Powerstations können 100 Wattstunden speichern und wiegen etwa 1 kg. Große Geräte schaffen es auf bis zu 2.500 Wattstunden und können auch gerne 20 kg schwer sein.

Vorteil:

  • Leise in Betrieb
  • Kleiner und leichter als Generatoren
  • Kein Kraftstoff nötig – daher keine Abgase und Emissionen
  • Können in geschlossenen Räumen genutzt werden

Nachteil:

  • Vergleichsweise teuer
  • Müssen vor dem Verwenden aufgeladen werden

Anwendung:

  • Gut für Innenräume geeignet
  • E-Bikes
  • Akku von Kleingeräten laden

Was kostet einen Notstromaggregat? Davon hängt es ab:

Ein Notstromaggregat kostet zwischen 200 und 4000 Euro. Nach obenhin gibt es kaum Grenzen. Es gibt mehrere Faktoren, die den Preis eines Stromgenerators beeinflussen. Dazu zählen etwa

  • Typ: Benzin, Diesel, Gas, Solar
  • Leistungsfähigkeit
  • Gewünschter Einsatzort

Als das hat einen Einfluss darauf, wie teuer dein Notstromaggregat letztlich ist. Überlege dir den Einsatzzweck, Einsatzort und welcher Typ für dich geeignet ist. Vielleicht helfen dir diese Fragen weiter:

  • Brauchst du im Fall eines Stromausfalls ein Notstromaggregat, das den Kühlschrank betreibt?
  • Möchtest du nur den Akku des Handys laden, wenn du im Camping Urlaub bist?
  • Willst heizen/kühlen, wenn es keinen Strom gibt?
  • Brauchst du Stromversorgung im Camping Wagen?
  • Hast du empfindliche Geräte, die „sauberen“ Strom benötigen?
  • Wie oft wirst du es nutzen?
  • Wo soll das Gerät zum Einsatz kommen?
  • Wie viele Stunden muss das Aggregat laufen?
  • Wie viel Power haben die Geräte, die du anschließen möchtest?
  • Und wie viele Geräte möchtest du gleichzeitig betreiben?

Die Liste könnte man noch viele Stunden so fortführen, aber das sprengt eindeutig den Rahmen. Daher noch mal kurz deine Aufgabe: Überlege dir wo, wie, wofür und wann das Aggregat in Verwendung sein wird.

Deine Frage „was kostet ein Notstromaggregat“ soll aber nicht unbeantwortet bleiben. Deshalb haben wir dir Preise von Geräten herausgesucht und verraten dir, in welchem Preisrahmen sie sich in etwa bewegen.

Natürlich sind nach obenhin keine Grenzen gesetzt.

Typ Preis ab Preis bis
Benzin 200 Euro 2.000 Euro
Diesel 1.000 Euro 4.000 Euro
Gas 1.000 Euro 3.000 Euro
Solar 200 Euro 2.500 Euro
Inverter 300 Euro 4.000 Euro

Was kostet ein Benzin Notstromaggregat?

Benzin-Generatoren sind die gängigste Art von Stromerzeugern und kosten je nach Leistung zwischen 200 und 2.000 Euro. Viele Modelle haben einen Startstromverbrauch von 8 bis 10 kW und bieten etwas mehr als 6 kW im Dauerbetrieb.

Tolle und leistungsstarke Benzin Notstromaggregate zu einem fairen Preis kannst du hier finden: „Im Check: leise Benzin Aggregate

Was kostet ein Diesel-Notstromaggregat?

Dieselaggregate sind in der Regel teurer als Benzinaggregate. Je nach Leistung und Ausstattung können diese Geräte zwischen 1.000 und 4.000 Euro oder sogar mehr kosten.

Wunderbare Geräte kannst du dir in unserem Check von besonders leisen Diesel Stromerzeugern ansehen.

Und wie viel kostet ein Gas-Notstromaggregat?

Mit gasförmigen Brennstoffen betriebene Stromerzeuger werden in der Regel mit Erdgas oder Propan betrieben. Sie liefern eine stabile Spannung und sind sehr effizient. Die Preise variieren je nach Leistung und Funktionen, aber sie kosten in der Regel zwischen 1.000 und 3.000 Euro.

Was kostet ein Solar-Notstromaggregat?

Solargeneratoren werden immer beliebter, weil sie umweltfreundlich sind und in Innenräumen eingesetzt werden können. Die Preise für diese Geräte variieren je nach Leistung. In der Regel musst du mit Kosten zwischen 200 und 2.500 Euro für einen Solargenerator rechnen.

Schau mal hier vorbei: „Solar Generatoren für zuhause im Check

Was kostet ein Inverter-Notstromaggregat?

Auch Inverter-Generatoren werden immer beliebter, weil ihre Spannung sehr sauber ist und ein geräuscharmer Betrieb garantiert ist. Die Preise hängen von der Leistung und den Funktionen ab, liegen aber in der Regel zwischen 300 und 4.000 Euro oder sogar mehr.

Hier findest du mehr Infos: „Leistungsstarke Inverter Stromerzeuger im Check

Unser Fazit

Was kostet ein Notstromaggregat – das ist nicht so einfach zu beantworten. Der genaue Preis eines Generators hängt von seinem Typ, seiner Leistung und seiner Ausstattung ab. Die Preise für Stromaggregate reichen von 200 bis zu mehr als 4.000 Euro.

Es ist wichtig, dass du den Zweck und die Anforderungen deines Generators bestimmst, bevor du eine Kaufentscheidung triffst. Nur dann kannst du entscheiden, welcher Typ und welche Größe für dich geeignet sind und was er letztendlich kosten wird. In jedem Fall ist ein Notstromaggregat seine Investition wert, da es bei unerwarteten Stromausfällen oder wenn keine Steckdose zur Verfügung steht, für eine zuverlässige Stromversorgung sorgt.

Viel Erfolg bei der Auswahl des passenden Geräts!

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